Körperkontakt wie Umarmungen fördert die Freisetzung von Endorphinen, Wohlfühlhormonen, durch die Stimulation der sensorischen Rezeptoren der Haut, was ein Gefühl von Vergnügen und Wohlbefinden unterstützt.
Endorphine sind natürliche chemische Substanzen, die von unserem Gehirn hergestellt werden. Sie wirken wie natürliche Schmerzmittel, die das Schmerzempfinden lindern und ein angenehmes Gefühl von Freude oder Euphorie vermitteln. Man nennt sie oft "Glückshormone", da sie einen ähnlichen Effekt wie bestimmte Schmerzmittel oder intensive körperliche Aktivität haben, indem sie Entspannung und allgemeine Zufriedenheit bieten. Wenn Endorphine freigesetzt werden, nimmt die Angst ab, die Stimmung verbessert sich, und man bewältigt den täglichen Stress viel besser. Sie fördern auch eine bessere Schlafqualität und stärken sogar das Immunsystem. Mit anderen Worten, viele Endorphine im Blut zu haben, bedeutet, sich sowohl körperlich als auch geistig wohlzufühlen.
Wenn du jemanden berührst (oder sanft berührt wirst), reagiert dein Gehirn sofort. Diese Geste aktiviert bestimmte Bereiche, darunter den Hypothalamus, einen kleinen Dirigenten des Gehirns. Er löst dann eine Reihe von chemischen Reaktionen aus, bei denen unter anderem Oxytocin freigesetzt wird, das manchmal als "Glückshormon" bezeichnet wird. Oxytocin kommt nie allein: Es bringt oft die berühmten Endorphine mit sich, diese natürlichen Substanzen, die der Morphin ähnlich sind, die Schmerzen lindern und das Wohlbefinden steigern. Das Ergebnis ist, dass dein Körper weniger Stress empfindet, dein Herz langsamer schlägt, dein Blutdruck sinkt und du in einen entspannteren und fröhlicheren Zustand eintauchst. Nicht schlecht, oder?
Wenn man eine Umarmung macht, löst das Gehirn eine ganz bestimmte Reaktion aus: Es aktiviert bestimmte Nervenregionen, die empfindlich auf sanften und beruhigenden Kontakt reagieren und ein klares positives Signal senden. Dieser warme Kontakt setzt spezielle Moleküle frei, die Endorphine genannt werden, auch als Glückshormone bekannt. Diese Endorphine wirken direkt, indem sie das Schmerzempfinden reduzieren, die Angst beruhigen und ein allgemeines Gefühl des körperlichen und emotionalen Wohlbefindens hervorrufen. Je länger oder öfter man umarmt, desto stärker wird die Produktion von Endorphinen, was ein dauerhaftes Gefühl von Wohlbefinden und Vertrauen schafft. Es ist ein positiver Kreislauf: Je mehr Umarmungen man erhält oder gibt, desto mehr steigt das Gefühl der Beruhigung und inneren Freude.
Regelmäßiges Umarmen bringt konkrete Vorteile für deine Stimmung. Dein Gehirn schüttet dann Hormone wie Endorphine oder Oxytocin aus, die wie echte natürliche Antidepressiva wirken. Das Ergebnis: Du fühlst weniger Angst und bist insgesamt entspannter. Es hilft auch, das Gefühl der Einsamkeit zu verringern und dein Sicherheitsgefühl zu stärken. Kurz gesagt, ein wenig körperlicher Kontakt regelmäßig hebt deine gute Laune und dein emotionales Gleichgewicht, ohne dass du es unbedingt merkst.
Um häufiger Umarmungen in deinen Alltag zu integrieren, versuche, Umarmungsrituale zu etablieren. Zum Beispiel, gib deinen Lieben jeden Morgen oder Abend eine Umarmung oder wenn du jemanden nach einem langen Tag wiedertriffst. Du kannst dir auch angewöhnen, einen Nahestehenden zu umarmen, wenn er eine schwierige Zeit durchmacht; das tut beiden gut. Denke daran, spontane körperliche Kontakte zu bevorzugen, ohne zu viel nachzudenken, um die Natürlichkeit zu bewahren. Wenn du Schwierigkeiten mit längerem Kontakt hast, fang langsam an: Eine einfache Geste oder ein freundlicher Klaps auf die Schulter kann bereits helfen, die Bindungen zu stärken und deinen Komfort im Laufe der Zeit zu erhöhen. Vergiss schließlich nicht deine Haustiere; auch deren Umarmungen setzen Endorphine frei und tragen zu deinem emotionalen Wohlbefinden bei.
Eine Umarmung von etwa 20 Sekunden genügt, um die Freisetzung von Oxytocin auszulösen, das als 'Glückshormon' bezeichnet wird, was hilft, den Körper zu entspannen und Stress zu reduzieren.
Regelmäßiger körperlicher Kontakt, wie Händchenhalten oder Umarmen, trägt dazu bei, den Blutdruck zu senken und fördert eine bessere Herzgesundheit.
Die Haustiere bieten ebenfalls die gleichen emotionalen und physischen Vorteile wie Umarmungen zwischen Menschen und fördern erheblich die Freisetzung von Endorphinen und Oxytocin.
Laut einer Studie haben Menschen, die regelmäßig Umarmungen erhalten, tendenziell eine bessere Fähigkeit zur Konfliktbewältigung und zeigen deutlich niedrigere Stressniveaus.
Die meisten Menschen profitieren von regelmäßigem körperlichem Kontakt. Es gibt jedoch einige individuelle Unterschiede, insbesondere abhängig von der Kultur, den persönlichen Vorlieben oder dem Grad der Intimität zwischen den Personen.
Ja, mehrere Aktivitäten können Endorphine freisetzen: Lachen, regelmäßig Sport treiben, meditieren, Massagen erhalten oder seine Lieblingsmusik hören.
Ja, eine längere Abwesenheit von körperlichem Kontakt kann zu Gefühlen von Isolation, Angst oder Depression beitragen. Da der Mensch von Natur aus sozial ist, trägt regelmäßiger körperlicher Kontakt erheblich zum emotionalen Wohlbefinden bei.
Es gibt keine streng empfohlene Zahl, aber die amerikanische Psychotherapeutin Virginia Satir hat vorgeschlagen, dass wir Folgendes benötigen: 4 Umarmungen pro Tag zum Überleben, 8 Umarmungen, um in gutem Zustand zu bleiben, und 12 Umarmungen, um emotional und psychologisch zu wachsen.
Wissenschaftliche Studien zeigen, dass Umarmungen von 20 Sekunden oder länger effektiv die Freisetzung von Endorphinen und Wohlfühlhormonen wie Oxytocin fördern.

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