Die Tradition, an Lichtmess Crêpes zu essen, entstand, weil die runde und goldene Form der Crêpes an die Sonnenscheibe erinnert, ein Symbol für das Licht und die Rückkehr des Frühlings am Ende des Winters.
Das Fest der Lichtmess stammt aus einer interessanten Mischung von heidnischen und christlichen Traditionen. Ursprünglich feierten die Römer Anfang Februar Feste, die als Lupercalien bekannt waren, um das Ende des Winters und die Rückkehr der Fruchtbarkeit zu markieren. Die Kelten feierten ihrerseits Imbolc, ein Fest, das mit Reinigung, Licht und dem allmählichen Ende der kalten Jahreszeit verbunden ist. Später, im 5. Jahrhundert, übernahm die christliche Kirche diese uralten Feierlichkeiten und entschied sich, zur gleichen Zeit die Darstellung Jesu im Tempel zu feiern, genau 40 Tage nach Weihnachten. Allmählich verschmolzen die alten und neuen Traditionen zu einem einzigartigen Fest, bei dem man Crêpes macht, ein solares Symbol, das an die antiken Rituale erinnert, die mit dem zurückgewonnenen Licht verbunden sind.
Die Crêpes, mit ihrer runden Form und goldenen Farbe, symbolisieren die Sonne und repräsentieren das Licht, das nach dem Winter zurückkehrt. Die Alten glaubten, dass das richtige Wenden einer Crêpe Glück und Wohlstand für das ganze Jahr gewährte. Einige Überzeugungen besagen sogar, dass das Aufbewahren der ersten gebackenen Crêpe das Zuhause vor bösen Energien schützt. Man erzählte auch, dass das Halten einer Gold- oder Silbermünze in der linken Hand während des Wendelns der Crêpe mit der rechten Hand Reichtum und Glück sicherte. Seit Generationen besteht dieser Aberglaube fort und verleiht dieser genussvollen Tradition eine spielerische Note.
Es ist kein Zufall, dass das Lichtmessfest Anfang Februar gefeiert wird: es ist genau der Zeitpunkt, an dem die Tage wirklich länger werden. Die Alten sahen dies als eine symbolische Zeit, die sanft das Ende des Winters und die sehnlichst erwartete Rückkehr des Lichts ankündigte. Sie feierten diesen Übergang, indem sie Kerzen anzündeten und runde, goldene Gerichte zubereiteten, die an die Sonne erinnerten, genau wie unsere heutigen Crêpes. Crêpes zu essen war also vor allem eine einfache und gesellige Art, den saisonalen Neuanfang zu markieren und die Fülle für das kommende Jahr anzuziehen.
Während der römischen Antike traten bereits bei den Fruchtbarkeitsriten und Festen zu Ehren des Gottes Lupercus (Schutzpatron der Herden) runde, dünne Fladen auf, die direkte Vorfahren unserer heutigen Crêpes sind. Diese Fladen, aus Weizenmehl hergestellt, symbolisierten die Sonne, die nach dem Winter zurückkehren sollte. Die Römer warfen sie manchmal in die Luft, während sie einen Wunsch äußerten, um Reichtum und Glück für das Heim zu sichern. Diese uralte Geste überlebt bis heute in der aktuellen Tradition, Crêpes zu werfen, während man eine Münze in der Hand hält, ein Zeichen für Wohlstand im kommenden Jahr.
Früher wurden in Frankreich die Crêpes symbolisch verwendet, um die Sonne am Ende der Wintertage darzustellen und die Rückkehr des Lichts und der schönen Tage anzukündigen.
Der Name 'Chandeleur' stammt vom lateinischen 'festa candelarum', was 'Fest der Kerzen' bedeutet, eine Feier, bei der Kerzen angezündet wurden, um Reinheit und Licht zu symbolisieren.
Dans certaines régions, il était d'usage de conserver la première crêpe préparée à la Chandeleur en haut d'une armoire pendant un an, afin de garantir la prospérité du foyer. In einigen Regionen war es Brauch, den ersten Pfannkuchen, der zu Lichtmess zubereitet wurde, ein Jahr lang oben auf einem Schrank aufzubewahren, um den Wohlstand des Haushalts zu garantieren.
Die runde Form und die goldene Farbe der Crêpes erinnern traditionell in vielen antiken europäischen Kulturen an das Bild der Sonne und die bevorstehende Ankunft des Frühlings.
Tatsächlich gibt es auch in Frankreich verschiedene Arten, Crêpes zur Chandeleur zuzubereiten und zu füllen. In der Bretagne sind herzhafte Crêpes, die „Galettes“ aus Buchweizenmehl, sehr verbreitet. In anderen Regionen werden oft süße Crêpes bevorzugt, die mit Zucker oder Marmelade gefüllt sind. Diese Vielfalt zeugt von der lokalen Anpassung dieser beliebten Tradition.
Die Crêpes symbolisieren traditionell Licht und Sonne durch ihre runde und goldene Form. Sie wurden somit als ein Mittel angesehen, um die schrittweise Rückkehr der längeren Tage und die Ankunft des bevorstehenden Frühlings zu feiern.
Ja, zum Beispiel besteht ein beliebter Brauch darin, die erste Crêpe zu werfen, während man in der anderen Hand eine Münze hält. Diese Praxis symbolisiert Glück und Wohlstand für das kommende Jahr. Andere Überzeugungen besagen, dass das Aufbewahren der ersten Crêpe in einem Kleiderschrank Glück und Wohlstand für das ganze Jahr garantiert.
Ja, dieses Fest hat Entsprechungen in anderen europäischen Kulturen, insbesondere in skandinavischen, germanischen und angelsächsischen Ländern. In England wird dieser Tag zum Beispiel „Candlemas“ genannt, und in Deutschland ist er unter dem Namen „Mariä Lichtmess“ bekannt. Die Traditionen variieren, aber die Symbolik der Rückkehr des Lichtes ist oft ähnlich.
Die Lichtmess hat ihre Ursprünge sowohl in heidnischen Feiern, die mit der Rückkehr des Lichts nach dem Winter verbunden sind, als auch in einem christlichen Fest, das die Darstellung Jesu im Tempel feiert, genau 40 Tage nach Weihnachten. Diese doppelte Herkunft erklärt heute ihre vielfältigen Bedeutungen.

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